Umbruch und Aufbruch - Die Erfolgreichen von morgen

In Krisenzeiten werden die Erfolgreichen von morgen geboren

Umbruch und Aufbruch

Wir sind gerne erfolgreich. Es ist schön, wenn das „unternehmerische Risiko“ sich so richtig lohnt und uns die Dinge gelingen. Erfolg ist besser als Adrenalin. Aber es gibt auch die andere Seite. Gerade jetzt löst die Welt, wie wir sie kennen, sich auf und formiert sich neu. Alle Routinen, Konzepte und Planungen stehen zur Disposition. 

Wir werden so schnell nicht zu einer Normalität zurückkehren und müssen uns dieser neuen Realität stellen. Die Auswirkungen für die Wirtschaft sind immens und die langfristigen Folgen können wir derzeit nur erahnen. Für den einen oder anderen fühlt sich das an wie Fallschirmspringen ohne Fallschirm.

Und dann gibt es die anderen. Die auch durch Krisen irgendwie durchkommen. Manche sogar gestärkt und erfolgreicher als zuvor. Und tatsächlich gilt: In Krisenzeiten werden die Erfolgreichen von morgen geboren. Das sind grundsätzlich erst mal ganz normale Menschen. Sie heben sich aber in diesen Bereichen von allen anderen ab:

Fokus behalten während Krisensituationen

Nur: Worauf? Zunächst einmal darauf, dass Krisen eine wesentliche Sache aufdecken. Sie decken auf, was im Unternehmen nicht rund läuft und worauf man nicht vorbereitet ist. Vielleicht fehlt ein Business-Continuity-Plan, vielleicht gibt es zu wenige Kunden oder Absatzmärkte, vielleicht herrscht zu große Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Lieferanten oder Partnern. 

So absurd das zunächst klingen mag: Eine Krise birgt die Gelegenheit, spätestens jetzt Prozesse, Ziele und Unstimmigkeiten zu hinterfragen. Um dann zu klären, was passieren muss, dass die unternehmerische Welt wieder stimmig wird. Menschen, die erfolgreich durch Krisen navigieren, besitzen die Fähigkeit, ihren Fokus glasklar auszurichten und die Flexibilität, nachzujustieren, wenn sich Hindernisse auftun.

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Kommunikation in der Krise

In Krisenzeiten ist eine souveräne Kommunikation entscheidend. Krisen brauchen ein Gesicht. Krisen brauchen eine klare Führung, eine Richtung und Leitplanken. Und Krisen brauchen Vertrauen und Verlässlichkeit. Dafür ist äußerst wichtig, dass eine Krisenkommunikation nicht „aus dem Bauch heraus“ erfolgt. 

Eine gute und zielführende Krisenkommunikation braucht ein klares Drehbuch, damit sie sich nicht zur Kommunikationskrise entwickelt. Wer wird wann wie informiert? Wer braucht welche Informationen? Wie begründen wir unser Verhalten? Welche Erwartungen formulieren wir an das Team? Welche Versprechen geben wir? Nichts ist fataler als Führungskräfte, die mit unterschiedlichen Stimmen sprechen. Das führt zu Spekulation und Unsicherheit.

Leidenschaft trotz einer Krise

Gerade in schweren Zeiten, brauchen wir geistige Brandstifter. Leidenschaftliche Begeisterung macht uns beweglicher und motiviert uns, durchzuhalten. Wenn wir etwas mit Begeisterung tun, wachsen wir über uns hinaus. Wir erreichen Ziele, die anderen unerreichbar scheinen. Leidenschaftliche Menschen sprühen vor Energie. Sie haben die Kraft eine Sache mit ganzem Herzen voranzutreiben. Und Sie bewirken etwas im Leben anderer. Sie inspirieren sie.

Leidenschaftliche Begeisterung ist ansteckend. Und Leidenschaft gibt uns den Mut das Unmögliche zu tun. Sie ist die Kraft, die uns zu neuen Höhenflügen treibt. Und genau das bauchen wir, wenn es nicht so läuft wie wir es geplant haben.

Wenn es nicht so läuft wie Sie es sich gedacht haben –
Denken Sie anders!

Das Rezept für Krisenzeiten

Bis die meisten Unternehmen aus der Krise zurückkommen, wird sich der Verbrauchermarkt weiter verändert haben. Das gilt für Bedürfnisse genauso wie für Kaufverhalten. Und das unabhängig davon, ob ein Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen verkauft. Wer erfolgreich aus Krisen aufsteigt, fragt sich daher nicht nur „Was brauchen die Menschen jetzt?“ Er fragt sich auch: „Was brauchen und wollen die Menschen zukünftig?“ 

Was Sie heute denken, bestimmt, was Sie morgen erreichen. Und was Sie heute planen, bestimmt, was sie morgen umsetzen. Vielleicht war die Zeit nie reifer für Reflexion und Innovation als heute. Und nie hat sich die Menschheit deutlicher in drei Gruppen aufgeteilt als heute: In Menschen, die beobachten, was passiert. Menschen, die sich wundern, was alles passiert. Und Menschen, die sicherstellen, dass etwas passiert. Und die die Fäden dabei gern in der eigenen Hand halten.

Entscheidend ist, schon jetzt den Neustart im Blick zu haben. Sich dafür gegebenenfalls neu zu erfinden. Es geht um neue Denk- und Handlungsmuster im Umgang mit Unsicherheit und Risiko. Es gilt, praktische Alternativen zu entwickeln, und die Weichen zu stellen für eine wirtschaftliche Zukunft. Das ist der Job, den Unternehmer und Führungskräfte in Krisenzeiten zu schultern haben. Das erfordert eine neue Qualität visionärer Unternehmensführung. Es erfordert Mut und Pioniergeist, Flexibilität, Kreativität und Belastbarkeit. Wer Menschen in schwierigen Zeiten führen und motivieren will – und wer Leistung, Produktivität und Loyalität erreichen will, der braucht vor allem zwei Dinge: Rückgrat und Weitblick.

Verstehen wir Krisen als Handlungsimpulse für Innovation und Erneuerung, und für das Entwickeln einer völlig neuen Führungskultur, dann haben wir gute Chancen, gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Wir werden uns an Krisen und Veränderung als Normalzustand gewöhnen und sie nutzen müssen, damit wir Systeme, die aus dem Gleichgewicht geraten sind, wieder in eine neue Balance bringen können.

Menschen sind der Schlüssel zum Erfolg

Wer sein Team als Verbündete ansieht und sie in den Erneuerungsprozess einbezieht, entwickelt eine enorme Schlagkraft. Die Basis dafür ist ein Klima von Offenheit und Vertrauen. Eine Atmosphäre, in der man Etabliertes und Routinen hinterfragen und neue Lösungswege ausprobieren darf. Wer ein Unternehmen für morgen gestalten will, muss Ballast abwerfen – um leichter und flexibler so richtig Fahrt aufzunehmen. Der Grad der Anpassungsfähigkeit bestimmt über die Zukunft eines Unternehmens. Sind es nicht immer die ungeplanten und unvorhergesehenen Situationen, die ermöglichen, sich auf die Hinterbeine zu stellen und zu zeigen, was man kann? Krisenmanagement heißt am Ende: „Entscheiden Sie, wer und wie Sie sein wollen – und dann fangen Sie an.“

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