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Exklusivinterview mit Axel Bassler – Über Krisenprävention und erfolgreiche Unternehmensführung

Im Rahmen unseres ersten Treff.Punkt.Erfolg Magazins durften wir in einem Exklusivinterview mit Axel Bassler über Krisenprävention sprechen. Er ist geschäftsführender Gesellschafter von Nabla Engineering und Experte für den Bereich Tunnelsicherheit und Tunnellüftung. Sein umfassendes Expertenwissen beweist er in einer Vielzahl an erfolgreichen Projekten zur Tunnellüftung, Tunnelsicherheit, Risikoanalyse, Störfallvorsorge ebenso wie in verschiedenen Bahnprojekten. Wir sprachen neben dem richtigen Umgang mit Krisensituationen außerdem über Wertvorstellungen. Dabei erzählte er uns von seinem Erfolgsrezept.

Sie sind Inhaber und Geschäftsführer von Nabla Engineering. Sie treten mit einem starken Slogan auf: „Ingenieure für die Welt von Morgen“ – können Sie das weiter ausführen?

Das ist für mich ein Dreiklang. Zum einen entwickeln wir Dinge, die in der Zukunft genutzt werden, aber das liegt ja in der Natur der Sache. Zum anderen ist das unser innerer Anspruch. Tatsächlich entstand unser Unternehmen damals aus einer Krise heraus. Ich wurde seinerzeit als Abteilungsleiter gekündigt und habe ganz klassisch die Chance in der Krise genutzt und umgesetzt. Nur vier Wochen später haben wir ein eigenes Unternehmen gegründet. Dabei war uns Eines wichtig: innovativ zu sein!

Wir haben den Anspruch, Werkzeuge und Methoden zu nutzen, die unserer Zeit voraus sind. Und das ist uns in außerordentlicher Weise gut gelungen. Wir wollen außerdem eine Firma sein, die Arbeitsplätze von Morgen anbietet. Wir wollen ein zukunftsorientiertes Unternehmen sein. Unsere Arbeitsplätze sind extrem attraktiv. Wir sind flexibel, zahlen überdurchschnittlich gute Löhne & erwarten auch ein überdurchschnittliches Engagement unserer Mitarbeiter – Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, dass den Anforderungen von Morgen entspricht.

Das klingt nach einem tollen Arbeitsplatz! Was sind dabei speziell Ihre Aufgaben im Unternehmen?

Also in erster Linie bin ich vermeintlich verantwortlich für alles. Und genau das ist das Problem.
Streng genommen liegen aber meine Kernaufgaben in der operativen Abwicklung einzelner Projekte, in der Kundenpflege und der Akquisition. Dazu kommt, dass wir in einem hochsensiblen Bereich tätig sind, und daher gilt bei uns natürlich immer das Thema Vier-Augen-Prinzip. Das heißt, ich bin also nebenbei auch im Bereich der Qualitätssicherung stark gefordert. Es ist aber keinesfalls so, dass ich der Hauptverantwortliche in der operativen Abwicklung aller Projekte bin – im Gegenteil. Mein Bestreben ist, insbesondere dort mein Team eigenverantwortlich arbeiten zu lassen und entsprechende Freiheiten zu geben.

Was hat Sie dazu bewegt sich mit dem Thema Krisenprävention zu beschäftigen, wenn Sie doch aktuell gar nicht von einer Krise betroffen sind?

Man muss immer auf Dinge vorbereitet sein, die über einen hereinbrechen könnten. Wir haben uns immer wieder einmal gesagt, dass wir überlegen und klären müssen: „Was passiert, wenn…“. Aber meist fehlt einem die Zeit dazu. Der äußere Rahmen Corona spielte da sicherlich mit rein. Wir haben dann an einem Webinar von Rebecca teilgenommen, bei dem es eben um das Thema Krisenmanagement und Notfallplanung ging. Das Einzige was wir danach tun mussten, ist Rebecca zu fragen, wann sie Zeit hat…

Wie sind Sie bei der Umsetzung dann konkret vorgegangen, wo stehen Sie jetzt und was sind Ihre nächsten Schritte?

Wir haben einen Workshop veranstaltet, aus dem sich präzise Aufgaben ergeben haben. Das haben wir zusammen mit Rebecca gemacht, weil wir jemanden brauchen und wollen, der uns regelmäßig „challenged“. Das ist schon viel und da ist jemand, der einen von außen antreibt, sehr hilfreich.

Aus meiner Sicht gibt es zwei Varianten, wie man vorgehen kann. Entweder man kauft sich ein Buch und versucht sich das Ganze irgendwie methodisch anzueignen. Dann hat man aber das Problem – selbst wenn man es intellektuell schaffen würde – dass einem die Umsetzungserfahrung fehlt.

“Am Ende des Tages ist es eigentlich nur eine Effizienzfrage”.

Wir haben strategisch die Entscheidung getroffen, dass wir in Themen, die nicht unmittelbar unser Kerngeschäft sind, mit hochqualifizierten Partnern zusammenarbeiten. Ein gutes Beispiel ist auch das Thema Personal-Akquise. Mit Rebecca haben wir dann entschieden, Einstellungen nur in Verbindung mit einer Persönlichkeitsanalyse vorzunehmen. Wir hatten sogar einmal einen Bewerber, der eigentlich fachlich sehr gut geeignet war. Wir haben sein Profil in das des Teams reflektiert und haben den Entschluss gefasst, dass das nicht passen würde. Obwohl wir wirklich stark unter Druck standen und Unterstützung gebraucht hätten, haben wir ‚Nein‘ gesagt. Zwischenzeitlich konnten wir die Stelle besetzen und fühlen uns gut damit.

Und genau das ist der Mehrwert von Experten. Wir wollen ein Unternehmen für die Welt von Morgen generieren. Das ist unser klarer Anspruch. Die Idee ist dabei das Eine. Der Wille und vielleicht auch die Fähigkeit, das auch als Person umzusetzen, das andere. Bei allem Willen wird man scheitern, wenn man glaubt, dass man alles selber kann. Da braucht es kritische Maße, Know How und Umsetzungserfahrung in Feldern, in denen man selbst nicht der Experte ist. Und man muss letztlich einen Partner haben, der einen versteht – der antizipiert und der das auch gut findet.

Auch das ist ein Beispiel für die Welt von Morgen. Wirtschaft wird verbunden mit langfristigen Perspektiven immer dann funktionieren, wenn der Mensch nicht zu kurz kommt. Und dann glaube ich, dass sich am Ende des Tages zwei Dinge automatisch einstellen: dass man sowohl menschlich als auch ökonomisch profitiert.

Über Nabla Engineering

Nabla Engineering wurde im Jahr 2015 gegründet und ist sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz mit den Firmen Nabla-Ingenieure GmbH (CH) und Ingenieurbüro Axel Bassler (D) – mit je einer Niederlassung vertreten. Damit erreichen sie eine gute Kundennähe in ihren Heimatmärkten.

Ihre Mission ist es mit einer risikobasierten Sicherheitsplanung für Infrastrukturanlagen die optimale Lösung für alle Anspruchsgruppen anzustreben. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickeln sie innovative und objektspezifische Lösungen zum Nutzen und zur Zufriedenheit ihrer Kunden.

Sie haben die Vision eine sichere und wirtschaftliche Mobilität und Infrastruktur für die Welt von morgen zu schaffen. Dafür stehen sie auch mit ihren Werten

ah am Projekt
ufgeschlossen dem Menschen
B ereit für Innovation
L ösungsstark
A ussergewöhnlich gut

Ingenieure für die Welt von Morgen!

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